Hasselblad H1

Die Hasselblad H1 ist vor allem deshalb besonders, weil sie Hasselblads Einstieg in eine moderne, elektronische Mittelformat-SLR mit Autofokus war und nicht mehr dem klassischen 6×6-Quadrat, sondern dem 6×4,5-Format folgt. Sie wurde außerdem von Anfang an als System für digitale Rückteile mitgedacht und kann auch mit Filmrückteil genutzt werden.

Besonderheiten: Autofokus im Mittelformat. Für eine MF-Kamera war das damals ein großer Schritt; der Autofokus galt als schnell und präzise.

Vollelektronisches System. Die Kamera kommuniziert über einen Datenbus mit Objektiv, Magazin und Zubehör. Spiegelvorauslösung und Mehrfachbelichtung.

Sehr helle Sucheransicht und viele Anzeigen. Das Sucherbild gilt als hell, und wichtige Informationen erscheinen direkt im Sucher bzw. am Gehäuse.

Modularer Aufbau. Objektive, Rückteile und Zubehör sind austauschbar, was sie für Studio- und Systemfotografie sehr flexibel macht.

Leaf-Shutter-Objektive. Das System nutzt Objektive mit eingebautem Zentralverschluss, was besonders für Blitzfotografie praktisch ist.

Das Sucherbild gilt als hell, und wichtige Informationen erscheinen direkt im Sucher bzw. am Gehäuse.

Was sie von klassischen Hasselblads unterscheidet

Im Vergleich zu den V-Serien ist die H1 stärker auf Geschwindigkeit, Automatisierung und digitale Erweiterbarkeit ausgelegt. Sie ist damit weniger „klassisch mechanisch“, aber deutlich moderner und im Arbeitsalltag oft einfacher zu bedienen. Für die Hasselblad H1 gibt es die passenden HC- und HCD-Objektiven.

Wichtigste Objektivfamilien zur Hasselblad H1:

HC-Objektive: die Standardobjektive für das H-System, mit sehr guter Kompatibilität zur H1. HCD-Objektive: speziell für bestimmte digitale Rückteile bzw. den digitalen Einsatz optimiert. Leaf-Shutter-Objektive. Das System nutzt Objektive mit eingebautem Zentralverschluss, was besonders für Blitzfotografie praktisch ist. Typische Brennweiten: Weitwinkel 24 mm, 28 mm, 35 mm, Standard 50 mm, 80 mm, Porträt 100 mm, 120 mm, 150 mm, Tele 210 mm, 300 mm.
Objektiv Tipp: 80 mm als Standardobjektiv, 35 mm oder 28 mm für Landschaft, Architektur oder Reportage, 120 mm Makro für Produkt, Detail und Studio.

>>>Handbuch zur H1…